Vom 15. November bis 4. Dezember 2017 war ein Bau-Team aus Deutschland und Rumänien in Uganda auf Einsatz. Gemeinsam mit ugandischen Handwerkern wurde das Fundament eines doppelstöckigen Schlafsaals gegossen. Die andere Hälfte des Teams leistete Renovierungsarbeiten im Missionskrankenhaus in Lira. Die 2 ½ Wochen waren natürlich zu kurz, um das Fundament komplett hochzuziehen bzw. alle Renovierungen zu meistern; aber alle Arbeitsschritte wurden gemeinsam vorbereitet und begonnen. Viel wurde geleistet.

Wir bedanken uns bei allen Spendern, die geholfen haben Geräte und Materialien einzukaufen, um diesen Bauabschnitt zu finanzieren.

Das erste Gebäude dieses Ausbildungszentrums mit Klassenräumen und einer Werkstatt wurde bereits 2015 eingeweiht. Junge Männer und Frauen werden dort in den Berufen Schreiner/ Zimmermann, Maurer und Schneider ausgebildet. Durch dieses zweite Gebäude werden Schüler aus einem größeren Umkreis eine Ausbildung erhalten können. Die 16 starken Männer aus Europa haben Flug, Essen und Quartier aus eigener Tasche bezahlt. Mit den geleisteten Spenden konnten Maschinen, wie z.B. Betonmischer, Rüttler und ein Container zur Lagerung eingekauft werden; auch Materialien wie Baustahl, Zement, Kies, Schalungsmaterial sollten genügen, um das Fundament aus dem Erdreich zu bringen.

Das Projekt richtet sich an die „Verlierer“ des Zwei-Klassen-Schulsystems in Uganda: Intelligente, geschickte junge Menschen, die aber aufgrund mangelnder schulischer Qualifikation kaum einen Ausbildungsplatz erhalten werden. Gerade für solche Jugendliche ist die Ausbildung in der „Technischen Lehrwerkstatt“ ein Sprungbrett in ein Leben mit Hoffnung auf Zukunft.

Hans Kirschner und Siegmar Göhner leiteten den Bautrupp. Im Namen der vielen jungen Menschen in Nord-Uganda, die sich eine Perspektive für ein besseres Leben wünschen und auch im Namen der Patienten im Missionskrankenhaus bedanken wir uns für die Unterstützung, die den jungen Menschen Hoffnung auf Zukunft spendet.

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