Beinahe die Hälfte des Markusevangeliums ist der Passionsgeschichte gewidmet. Jesus geht zielstrebig auf das Kreuz zu, obwohl er weiß, dass er dort unvorstellbares Leid und Schmerz erleben wird. Die Liebe Gottes kennt keine andere Lösung für das kolossale Problem der Menschheit: Trennung von Gott. Das Kreuz musste sein! Trotz dieser enormen persönlichen Anspannung nimmt Jesus sich Zeit für andere: Menschen in Not, Kranke, Zerbrochene, Suchende, Kinder. Er hilft, heilt, lehrt, ermutigt, korrigiert, schenkt Hoffnung und zeigt allen den Weg zum Vater. Am Ende ist Jesus aber nicht im Grab zu finden:

„Er ist auferweckt worden,
er ist nicht hier.“ (Mk. 16:6)

Jesus ist unser Vorbild.
Seine Messlatte ist hoch!

Den Weg ans Kreuz konnte nur er gehen, sein Opfertod hat das Grundproblem gelöst: Völlig! Umfassend! Endgültig! Für uns und alle Menschen. Aber die hilfreiche Zuwendung, die Jesus anderen schenkte, motiviert uns ebenfalls aktiv zu werden. Leid und Not gehören auch heute zur menschlichen Realität in der Mission stattfindet.

Mission im Licht der Passion Jesu bedeutet: Die Gute Nachricht vom Kreuz als Einladung auszusprechen, aber auch Menschen praktisch und mit allen Mitteln zu helfen und dabei persönliche Opfer nicht zu scheuen.

Wir bedanken uns bei euch, den Freunden von Uganda im Visier, dass ihr diese Passion Jesu auch durch eure Unterstützung der Missionsarbeit in Uganda zum Ausdruck bringt. Die Herausforderungen sind enorm! Aber das hohe Ziel spornt an: aus der Hilfe resultiert Ermutigung, Hoffnung, Leben! Mit Jesus endet Passion nie im Grab, sondern in der Auferstehung zu neuem Leben mit neuen Möglichkeiten.

Ein frohes Osterfest und Gottes reichen Segen!
Eure

Siegmar & Priscilla

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