Bibelschüler
Eine Investition deren voller Wert
erst in der Ewigkeit erkannt wird!

Jahr für Jahr unterstützen wir finanziell einige Pastorenfamilien in Karamoja. Karamoja ist eine dürre Region, geografisch wie auch geistlich. Animismus, Überfälle, um Kühe zu stehlen, kaltblütige Morde gehören dort immer noch zur Tagesordnung. Unsere Gemeindebewegung hat inzwischen über 150 Gemeinden quer über dieses Gebiet verteilt. Menschen, wie Okuda Joseph, dienen Gott treu und im Segen. Sie haben lediglich an lokalen Seminaren und Kursen teilgenommen. Trotzdem sind voll ausgebildete Pastoren nötig, um diesem Gemeindenetzwerk Stabilität und den Christen einen theologisch gesunden Glauben zu vermitteln. Wir würden uns freuen, wenn sich für diesen Bereich einige unserer Freunde begeistern lassen würden. Vielen herzlichen Dank an alle, die das in der Vergangenheit schon getan haben.

Voll ausgebildete Pastoren nötig, um dem Gemeindenetzwerk Stabilität und den Christen einen theologisch gesunden Glauben zu vermitteln.

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Okuda Joseph

Mein Name ist Okuda Joseph, 32 Jahre alt. Früher war ich stolz auf meinen Unglauben. Mein Familienhintergrund lässt sich am treffendsten als arm und miserabel beschreiben.
1998 predigte ein Team von Evangelisten im Zentrum meines Dorfes. Sie riefen mir zu: „Gib dein ganzes Leben Jesus!“ Ich bekehrte mich und erlebte, dass Jesus mich tatsächlich veränderte.

Als Erstgeborener der Familie ermutigte ich meine zwei Brüder, meine Schwester und meine Mutter, ihr Leben ebenfalls Jesus zu übergeben. Sie hörten auf mich!  Meine Mutter, die uns durch den Verkauf von lokal gebrautem Bier versorgte, wich auf eine andere Geschäftsbranche aus. Alkohol richtet hier in Uganda viel Schaden an. Sie schaffte es, mir finanziell bis zur Mittleren Reife zu verhelfen. Während dieser Zeit diente ich in meiner christlichen Gemeinde als Reinigungskraft und Mitglied im Chor. Beides half mir im Glauben zu wachsen, denn ich tat es, weil ich Jesus dienen wollte.

Nach meiner Schulzeit zog ich in unser Heimatdorf zurück. Wir feierten Gottesdienste in einer kleinen Hütte mit Grasdach. Da meine freikirchlich/pfingstliche Prägung unbekannt war, wurden wir als störend für die kulturelle Atmosphäre empfunden und unterdrückt. Nichtchristen benützten schlimmste Beschimpfungen und beleidigten uns ständig. Aber Gott stand uns bei! Ein Jahr später wagten es einige Freunde und Familienangehörige, sich uns anzuschließen. Zu unserer Gruppe zählten nun 14 Personen.

Ein leitender Pastor aus der Nähe besuchte und unterstützte uns einmal pro Monat. Wir begannen evangelistische Einsätze mit Freunden aus benachbarten Gemeinden durchzuführen. Menschen übergaben ihr Leben dem Herrn Jesus Christus! Das Gemeindekomitee entschied, mich als ihren Pastor zu benennen. Ich bin sehr dankbar, dass Gott meinen Dienst gesegnet hat. Durch weitere Evangelisationen wuchs die Gemeinde zu einer Muttergemeinde mit Zweigstellen heran.

Wir erleben immer noch Herausforderungen, Drohungen, Beleidigungen, aber auch Gottes Segen. Feindselig gesonnene Menschen um uns herum begegnen wir mit Freundlichkeit und Beständigkeit im Glauben. Inzwischen bin ich mit Sarah verheiratet und Gott hat uns vier Mädchen geschenkt. Ich freue mich, dass ich mein Wissen und meine Fähigkeiten Gott zu dienen nun auf der Bibelschule ausbauen darf.

Ich freue mich, dass ich mein Wissen und meine Fähigkeiten Gott zu dienen nun auf der Bibelschule ausbauen darf.

SG