Hilfe für Pastorenfamilien

Gemeinden im Gründungsstadium und in entlegenen Gebieten benötigen intensive Begleitung. Ugandische Pastorenfamilien in solchen Pioniersituationen sind auf Zuwendungen für Unterkunft, Ernährung, medizinische Versorgung und Schulbildung angewiesen.

Die trockene Steppe im Nordosten Ugandas und ihre halbnomadischen Viehhirten haben eine besondere Attraktion. Aus den evangelistischen Vorstößen und Gemeindegründungsaktivitäten in den 90iger Jahren ist inzwischen ein Netzwerk von 150 Lokalgemeinden plus 30 Predigtpunkten entstanden.

Viel hat sich geändert: die Kalaschnikows sind verschwunden, Bekleidung hat sich durchgesetzt, Smart-Phones sind auch in den Händen der Hirten und Krieger nützlich. Trotzdem bleibt die Gemeindearbeit eine Herausforderung. Der Auftrag Jesu, die „Gute Nachricht“ allen Menschen in diesen Dörfern weiterzusagen, ist noch nicht erfüllt. 

Pastoren und ihre Familien zu jedem Einsatz bereit

Wer als Pastor in einer Gemeindegründung in einem entlegenen Gebiet dienen soll weiß, dass das für ihn und seine Familie Opferbereitschaft fordert. Dennoch gibt es Menschen, die dazu bereit sind! Sie sind von Gottes Liebe zu uns Menschen überzeugt und möchten diese Botschaft weitergeben, besonders solchen, die sie noch nie wirklich gehört haben. Dieser Schritt bedeutet, keine gesicherte Einnahmequelle zu haben. Er bedeutet, die Familie in ein Gebiet zu bringen, wo weder Freunde noch Verwandte schnell zu Hilfe gerufen werden können; wo sie möglicherweise umgeben sind von Menschen einer anderen Volksgruppe, die mit der eigenen schon öfter verfeindet waren. Für andere Pastoren bedeutet es, Wochen und Monate getrennt von der Familie leben zu müssen. Alles, weil sie dieses Ziel haben: Gott von ganzem Herzen zu dienen – sein Versöhnungsangebot an andere weiterzugeben. 

Wir unterstützen einige solcher Pastorenfamilien. Ein kleiner, aber regelmäßig geleisteter finanzieller Beitrag soll helfen, die Sorge, um die eigene Familie zu mindern, damit sie sich auf ihre Arbeit 
konzentrieren können.

Bibeln und christliche Literatur

Die Verteilung von Bibeln in Stammessprachen, von Studienbibeln und von anderer christlicher Literatur fördert Verständnis der biblischen Lehre, welche die Grundlage für eine ausgewogene Glaubens- und Lebenspraxis bildet.

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