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Ivans rettende Engel aus Deutschland

By 6. Juli 2015No Comments

Ivan Ogwal - 1 (Small)

 

Ivan ist drei Jahre alt. Leahs Erstgeborener. Er hat seinen biologischen Vater noch nie gesehen. Leah hat ihr Bestes gegeben, um ihren kleinen Sohn zu versorgen. Kein leichtes Unterfangen in Uganda! Für eine alleinerziehende Mutter ist das Leben ein einziger Kampf; die elementarsten Notwendigkeiten fehlen. Absolute, nicht relative Armut.

Alles fing recht romantisch an.
Alfred, Ivans Vater, ging nach Apac, um dort als Fahrer zu arbeiten. Hier traf er die schöne Leah. Das eine führte zum andern, und bevor sie das Geschehene richtig begriff, stellte Leah fest, dass sie schwanger war. Angst fing an, an den Nerven zu nagen. Leah und Alfred waren noch nicht traditionell verheiratet. Sollte seine Vaterschaft festgestellt werden, drohte ihm eine saftige Strafe, mit der Auflage, Leah zu heiraten. Für diese Verantwortung war er nun wirklich nicht bereit. Also entschied er sich für den einfachen Ausweg. Er tauchte feige unter.

Die ersten Jahre in Ivans Leben waren sorgenfrei und glücklich. Aber im Februar 2015 änderte sich die Lage drastisch.
Am 7 Februar brachte Leah ihren kleinen Sohn ins Missionskrankenhaus nach Lira – mangelernährt, ausgetrocknet und von Malaria gezeichnet. Er schwebte in Lebensgefahr. Hinzu kam noch die niederschmetternde Nachricht, dass Ivan HIV-positiv ist. Mit der Behandlung besserte sich sein Zustand relativ schnell, aber die nächsten Probleme standen schon vor der Tür. Wer sollte den Krankenhausaufenthalt bezahlen? Ivans Großvater mütterlicherseits konnte nur einen Teil der Rechnung begleichen. Was tun? Leah war verzweifelt und bat um Ivans Entlassung gegen ärztlichen Rat. Sie war ja alleinerziehend, ebenfalls HIV-positiv und wusste nicht, woher das Geld für die Behandlung kommen sollte.

Dann wurde Lea erklärt, was es bedeutet in einem Missionskrankenhaus zu sein! Menschen, die wirklich kein Geld haben, wird trotzdem geholfen. Hoffnung! Dank Spenden aus Deutschland konnten wir Ivan weiterbehandeln. Heute lächelt Leah wieder. Ihre Last ist weg! Am 5. März 2015 konnte Ivan in einen gebesserten Zustand nach Hause entlassen werden. Gott sei Dank für rettende Engel aus Deutschland!

Wer durch Spenden mithelfen möchte, Kranken – wie Ivan – aus der armen Bevölkerungsschicht zu helfen, findet hier weitere Informationen.

SG

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